{"id":5208,"date":"2022-02-28T17:52:10","date_gmt":"2022-02-28T16:52:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lebihan.de\/?page_id=5208"},"modified":"2025-06-02T08:10:05","modified_gmt":"2025-06-02T06:10:05","slug":"success-story-abb","status":"publish","type":"success-stories","link":"https:\/\/www.lebihan.de\/en\/success-stories\/success-story-abb\/","title":{"rendered":"ABB f\u00fchrt integriertes Projektmanagement ein"},"content":{"rendered":"\n<p>im Unternehmensbereich Process Automation bei der Neuausrichtung seiner komplexen Projektarbeit und sorgt daf\u00fcr, dass die Programm- und Portfoliomanagementl\u00f6sung Planisware kostenplanungsf\u00e4hig ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Konzerne, die auf eine lange Unternehmensgeschichte zur\u00fcckblicken, tun sich vielfach schwer mit Ver\u00e4nderungen. Das liegt nicht nur an der Tatsache, dass sich zentrale Prozesse \u00fcber die Jahre etabliert haben, sondern auch an den, in der Regel, sehr komplexen Unternehmensstrukturen. In einer solchen Situation befand sich auch der Technologiekonzern ABB, der f\u00fcr innovative Produkte in den Bereichen der Elektrifizierung, Robotik, Automation und Antriebstechnik steht. Um das Projektmanagement des Unternehmens f\u00fcr die Zukunft zu r\u00fcsten und eine engere Integration der entsprechenden Divisionen zu erreichen, startete man das Programm \u201eIntegriertes Projektmanagement\u201c. Im Weiteren wird die Umsetzung dieses Projekts bei ABB innerhalb des Unternehmensbereichs Process Automation beschrieben, der sich \u00fcber 47 L\u00e4nder erstreckt. Ein internationales Kernteam aus knapp 50 Personen mit Projektleitungsschwerpunkt in Mannheim wurde damit betraut das integrierte Projektmanagement einzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Was war die Zielsetzung? Es ging darum un\u00fcbersichtliche Unternehmensprozesse zu vereinheitlichen, f\u00fcr mehr Transparenz innerhalb von Projekten und mehr Sichtbarkeit der Projekte im gesamten Unternehmensbereich zu sorgen. Au\u00dferdem wollte man die Zusammenarbeit verbessern, eine einheitliche Projekt-Sprache etablieren und als gemeinsame Basis ein zentrales Projektmanagement-Tool einf\u00fchren. Stephan Peper, einer der verantwortlichen Projektleiter, erinnert sich: \u201eUm diese komplexe Aufgabenstellung in den Griff zu bekommen, haben wir das Projekt in vier verschiedene Workstreams aufgeteilt. Die Ergebnisse dieser Teilprojekte sollten zum Schluss zusammengef\u00fchrt werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">System- und Prozessvielfalt vereinheitlichen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Ausgangssituation im Bereich Cost &amp; Cash Management war \u00fcberaus heterogen; Stand-Alone-L\u00f6sungen waren an der Tagesordnung. Im Controlling des Anlagenbaus etwa nutzte man Excel, \u00fcber 20 verschiedene SAP-L\u00f6sungen wurden in Co-Existenz verwendet. Besonders problematisch war die valide Planung von Ressourcen. Carsten Czapik, neben Stephan Peper ebenfalls verantwortlicher Projektleiter: \u201eDiese Silo-Struktur erschwerte den Austausch von Daten und Informationen enorm. Weil ein erfolgreiches Cost &amp; Cash Management aber valide Daten und die Visualisierung von Abh\u00e4ngigkeiten erfordert, war schnell klar, dass in dieser Situation nur eine umfassende und leistungsstarke Programm- und Portfoliomanagement- L\u00f6sung helfen konnte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Um diese Situation in den Griff zu bekommen und die Projektmanagement-L\u00f6sung Planisware einzuf\u00fchren, holte man Le Bihan an Bord. Entscheidend f\u00fcr den Zuschlag an das hessische Beratungsunternehmen waren drei Aspekte: erstens hatte Le Bihan entsprechende Referenzen vorzuweisen, zweitens hatte man nach einer ersten Kennenlern- und Abstimmungsphase das meiste Vertrauen in Le Bihan und drittens war die r\u00e4umliche N\u00e4he ein wichtiges Kriterium, denn bei ABB wollte man die Berater m\u00f6glichst intensiv vor Ort in die Meetings einbinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Planisware war unter anderem als L\u00f6sung gew\u00e4hlt worden, da man bei ABB Einheiten in Norwegen und Finnland bereits erfolgreich mit dieser L\u00f6sung arbeitete. Stephan Peper: \u201eF\u00fcr die Umsetzung unserer Anforderungen hatten wir aber noch eine H\u00fcrde zu \u00fcberwinden. Diese Aufgabe hat Le Bihan dann \u00fcbernommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Herausforderung: Planisware ist ein umfangreiches PPM System, das sowohl Termine als auch Ressourcen und Kosten in Echtzeit kalkuliert, aber kein dediziertes Cost-Controlling speziell f\u00fcr den Anlagenbau bietet. Also wurde \u00fcberlegt, wie man die Programm- und Portfoliomanagement-L\u00f6sung um die speziellen Funktionen des Cost-Controllings erweitern kann. Diese wichtige Aufgabe \u00fcbernahm Le Bihan und entwickelte eine entsprechende Integration.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vom exemplarischen Business Case zum standardisierten Workflow<\/h2>\n\n\n\n<p>Um mit dem Workflow und der Softwarel\u00f6sung von Beginn an allen Anforderungen gerecht zu werden, erstellte man einen Business Case, in den alle betroffenen Abteilungen bei ABB Process Automation eingebunden waren, die zuk\u00fcnftig mit dem Projektmanagement-Tool arbeiten sollten. Im n\u00e4chsten Schritt wurde eine Investitionsplanung aufgesetzt und der ROI kalkuliert. Nachdem die Gelder freigegeben waren, fiel der Startschuss f\u00fcr das ABB-Programm \u201eIntegriertes Projektmanagement\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Sodann wurden die Masterdaten ermittelt, sprich die Informationen, Quellen und Daten definiert, die man zuk\u00fcnftig in Planisware abbilden wollte. Mit Planisware selbst wurden die Funktionalit\u00e4ten zum Resource Management und der Terminplanung erweitert. Carsten Czapik: \u201eGemeinsam mit Le Bihan wurde herausgearbeitet, welche Software-Anpassungen bzgl. der Kosten- und Cashflow-Planung an die ABB-Landschaft noch erforderlich waren. Dann wurden handhabbare Pakete konzipiert, in denen die Schnittstellen zu den verschiedenen Systemen, die integriert werden mussten, definiert wurden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sukzessiv implementierte man die Anpassungen und \u00fcbernahm die Daten. Peper: \u201eWir hatten das Projekt mit einem flie\u00dfenden \u00dcbergang definiert und mussten deshalb eine gro\u00dfe Anzahl kleiner Pakete nach und nach abarbeiten \u2013 konnten uns so aber sicher sein, dass alle wichtigen Anforderungen ber\u00fccksichtigt und erfolgreich umgesetzt wurden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Positive Resonanz und weitere Pl\u00e4ne<\/h2>\n\n\n\n<p>Inzwischen ist die erste Version des IPM in dem ABB Unternehmensbereich Process Automation weltweit eingef\u00fchrt und die meisten Mitarbeiter sind auf das neue System geschult. Selbstverst\u00e4ndlich ist das Feedback zu diesem weitreichenden Change-Projekt innerhalb eines Konzerns nicht ausnahmslos positiv. Um besser einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, wie die beteiligten Stellen die Arbeit mit Planisware bewerten, wird \u00fcber regelm\u00e4\u00dfige Meetings R\u00fcckmeldung eingeholt. Das Ergebnis: Die meisten, insbesondere die kleineren Unternehmenseinheiten, sind dankbar f\u00fcr die neue Transparenz, besseren Prognosem\u00f6glichkeiten und vor allem die validere Ressourcenplanung. Czapik: \u201eEs ist uns gelungen, die angestrebte Aktualit\u00e4t der Daten umzusetzen und die Silostruktur zu \u00fcberwinden. Heute sind wir in der Lage unsere vielschichtigen Projekte besser zu planen, umzusetzen und engmaschig zu kontrollieren. Au\u00dferdem konnten wir unsere Service-Kapazit\u00e4ten und damit die Projektqualit\u00e4t erh\u00f6hen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn sich der ein oder andere mit der Umstellung noch etwa schwertut, die Vorteile des neuen Workflows \u00fcberwiegen. Dennoch arbeiten ABB und Le Bihan weiter daran, den Funktionsumfang des IPM zu erweitern; eine zweite Version ist bereits in Teilen des Unternehmensbereichs ausgerollt. Peper: \u201eBasierend auf unserem gemeinsamen Verst\u00e4ndnis von Projektarbeit und unserer kontinuierlichen Zusammenarbeit ist es uns gemeinsam mit Le Bihan gelungen, unser Projektmanagement neu und zukunftssicher aufzusetzen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"featured_media":13137,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"off","_et_pb_old_content":"<!-- wp:divi\/placeholder \/-->","_et_gb_content_width":"1080"},"class_list":["post-5208","success-stories","type-success-stories","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lebihan.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/success-stories\/5208","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lebihan.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/success-stories"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lebihan.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/success-stories"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lebihan.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13137"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lebihan.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5208"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}